• aktuelle Trainingszeiten, Dojo im Marlistadion Schlutuper Straße  37

  • Trainingstage sind   Dienstag und Donnerstag      
  • Kindergruppe 1        16.00 Uhr bis 17.00 Uhr    ca.   7J. bis 10J.
  • Kindergruppe 2        17.15 Uhr bis 18.15 Uhr    ca. 10J. bis 14J.
  • Jugendl. u. Erw.       18.30 Uhr bis 20.00 Uhr    ca. 15J. bis  .....

       

Samstag freies Training nach Absprache

 

  • letzte Aktuallisierung 20.08.2018, alle älteren Aktivitäten findet Ihr unter Historie, Neuigkeiten, History und Kooperationen wurden aktuallisiert.
  • tus93 kleinaktuelle Lehrgänge hängen auch im Trainingsraum aus

Jahresplan 2018 Änderungen vorbehalten!

 

 

tus93 kleinTrainingszeiten in den Ferien Dienstag und Donnerstag von 18:00 - 20:00 für alle

 

tus93 klein neue Termine demnächst - aktuell keine Lehrgänge geplant

tus93 kleinDojo ist jetzt Schöner!

tus93 kleinAusrichtung von der Trainer C Ausbildung bei uns

Allgemeiner Teil 22./23.09.18, 29./30.09.18
Breitensport Teil 10./11.11.18, 24./25.11.18
Uhrzeiten: Samstags 09:00 – 18:00, Sonntags 09:00 – 15:00

Prüfung, Grillfest, Übernachtung

 

 

Wie beschreibt man den Tag am besten ... 24 Stunden im Verein, 24 Stunden Ju-Jutsu mit Freunden, 24 Stunden die sich gelohnt haben.

Am 23..6.2018 stand alles auf dem Plan.

10 Prüflinge stellten sich Norman Drousch IV.Dan Ju-Jutsu aus Mölln zur Ju-Jutsu Prüfung. Die Prüflinge kamen aus allen 3 Gruppe der Ju-Jutsu Abteilung, für die Prüfungen von weiß/gelb, gelb, orange und grün Gurt. Dem entsprechend war auch das Alter der Kinder und Jugendlichen von 7 bis 18. Alle Ju-Jutsu-Ka zeigten was sie gelernt hatten und beeindruckten den Prüfer mit ihren Techniken und auch ihrem Trainingsfleiß. 2 Stunden waren die Kinder und Jugendlichen, unter den Augen des Prüfers, auf der Matte. Sein Fazit nach der Prüfung eine durchgehend sehenswerte Prüfung stand auch so auf dem Prüfungsbogen.

Womit klar sein sollte, Alle Bestanden!

Prüfung Grillfest Übernachtung TuS Lübeck Ju Jutsu 1    Prüfung Grillfest Übernachtung TuS Lübeck Ju Jutsu 3

Die beste Prüfung legte Sina ab, die ein neues Niveau für Gelb Gurt Prüfungen festlegte. Die Prüfung war durchgehend von saubere auf den Punkt gebrachten Techniken bestimmt. Herzlichen Glückwunsch allen Prüflingen.

Auch erwähnen muss man Lara die 3 Tage vorher ziemlich stark umgeknickt war und sich trotzdem der Prüfung zum Grün Gurt stellt. Zum Glück hatte sich Norman die Programme in Scharbeutz schon mal vorab angesehen. Obwohl der Fuß schon eindeutig blau war, wurde nur auf die Rollen verzichtet und Lara zeigte ihrer Prüfungstechniken in sehr guter Qualität.


Nach der Prüfung ging es gleich draußen weiter. Die Grillparty stand auf dem Plan. Jeder brachte was mit Brot, Salat, Zaziki.... Torsten hat Grillwurst und Getränke besorgt, der Grill wurde angeheizt, so das alle Ju-Jutsu-Ka mit Eltern, Freund, Freundin, Bruder, Schwester einen schönen Nachmittag verbringen konnten.

Prüfung Grillfest Übernachtung TuS Lübeck Ju Jutsu 1

 

 

 

Die Grillparty haben wir dann mit den Kids auf der Matte ausklingen lassen.

Es wurde auf der Matte Übernachtet.

Wo wir am nächsten Morgen mit Kaffee für den Trainer und frischen Brötchen für alle am nächsten Tag das Schuljahr für fast beendet erklärten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Jugendfreizeit Scharbeutz - Budokids in Aktion

 

 

 

Text SHJJV:

Eine Rekordzahl wurde bei der diesjährigen Jugendfreizeit erreicht – ca. 170 Kinder, Jugendliche und Betreuer aus Schleswig-Holstein und Hamburg waren angereist, um ein Wochenende mit Sport, Spaß und Spiel zu erleben. Nachdem die Zimmer bezogen waren und sich alle gestärkt hatten, mussten vor der ersten Trainingseinheit die Matten aufgebaut werden.

Jugendfreizeit Scharbeutz Ju Jutsu TuS Lübeck 2

Bei so vielen Personen natürlich kein Problem, wenn jeder mit anfasst. Referenten waren dieses Jahr der Jugendreferent des DJJVs und Drachenzeichner – Enno Häberlein, 5. Dan Ju-Jutsu – und unsere Jugendreferentin „Rinke“ Karina Schmidt, (jetzt) 3. Dan Ju-Jutsu.

Jugendfreizeit Scharbeutz Ju Jutsu TuS Lübeck 4

Die beiden teilten sich die Matte und wechselten sich in den eingeteilten Gruppen, nach Alter und Graduierung, und den drei Einheiten ab. Spielerisch und mit Hilfe von methodischen Übungsreihen vermittelten Rinke und Enno den Kindern und Jugendlichen verschiedene Techniken und Kombinationen, die sie im Vereinstraining so noch nicht erlebt haben.   

Neue Eindrücke, Bewegungen und Anreize, aber auch das Verständnis zur Techniken zu schaffen war eine der Ziele der Freizeit, natürlich neben dem Spaß am Sport und mit Freunden. Auch wenn die Techniken nicht immer auf Anhieb klappen, so kann sich ein Ziel gesetzt werden, dieses zu erreichen – nach dem Motto „Bevor man eine Technik „beherrscht“, muss man sie 1000mal (hintereinander) wiederholen“.

Jugendfreizeit Scharbeutz Ju Jutsu TuS Lübeck 1

 

Samstagnachmittag ging es dann traditionell zu Mario zum Eis essen. 

Es ist immer wieder beeindruckend eine solch lange Schlange zu sehen. Anschließend konnte jeder frei wählen, um den restlichen Nachmittag zu gestalten.

 

 

 

 

In der Halle fand ein Teil des Kadertrainings statt, an dem neben den Kaderathleten auch interessierte Freizeitteilnehmer in den Wettkampfbereich reinschnuppern konnten.

Jugendfreizeit Scharbeutz Ju Jutsu TuS Lübeck 5   Jugendfreizeit Scharbeutz Ju Jutsu TuS Lübeck 3

Andere schlossen sich der Trainingseinheit am Strand an oder genossen einfach nur das schöne Wetter, den Strand und das Meer. Sonntag nach dem Frühstück stand die letzte Trainingseinheit auf dem Plan, bevor es nach dem Mattenabbau langsam hieß „Auf Wiedersehen“.

Vielen Dank Rinke und Enno für dieses tolle Wochenende!

 

 

10 Jahre FMABC - 150 Jahre TSV Neustadt

Modern Arnis meets Friends

 

 

 

Text SHJJV:

Am Samstag, 26. Mai, feierten Julia und Philipp Wolf das 10 jährige Bestehen ihrer Gruppe der philippinischen Kampfkünste in Neustadt. Zur Jubiläumsfeier hatten sich die beiden Gruppengründer unter dem Motto „Modern Arnis meets Friends“ einen Lehrgang mit ihren Lieblingstechniken überlegt, in dem in drei Einheiten zu den Themen Stock, Messer und Waffenlos verschiedene Trainingsformen und Anwendungen unterrichtet wurden.

  SHJJV Fotos LaTeLe Neustadt Ju Jutsu Arnis TuS Lübeck 3

So starteten Julia und Philipp waffenlos mit der Abwehr im Dreier-Kontakt in der Basisform: Ohrfeige wurde mit der gleichen Seite aufgenommen, auf die andere Seite weitergeleitet und gesichert – anschließend erfolgt ein Rollenwechsel. Wichtig bei der Sicherung des Arms ist, wie die Hand positioniert wird: Der Arm wird oberhalb des Ellbogens, am besten mit dem C-Griff, kontrolliert. Philipp erklärte nochmal: „Die Abwehrfolge im Dreier-Kontakt ist für MICH in der Definition immer eine Kontaktaufnahme, Weiterleiten und Sichern. Das hat nichts damit zu tun, dass drei Kontakte mit den Händen durchgeführt werden, sondern mit den drei Prinzipien“. Dies sollten die Teilnehmer als Kernbotschaft mitnehmen. Dabei ist die Sicherung für Julia und Philipp ist das Wichtigste, weshalb sie auf das Thema als erstes eingingen. Neben dem Punkt wie die Hand positioniert werden sollte, zielte die nächste Kernaussage darauf ab, wo die Positionierung sein sollte. Es muss Druck bzw. Schub aufgebaut werden, damit der angreifende Arm über die zentrale Angriffslinie hinausgeht. Ansonsten stellt dieser Arm noch eine potentielle Gefahr dar. Als nächste Variante wurde der Angriff unten rumherumgeführt. Dabei wird bei der Sicherung der angreifende Arm bewusst nach oben geschoben, daher ergibt sich für den anderen automatisch die Situation den Angriff untenherum zu leiten. Beide Varianten wurden in der nächsten Übung kombiniert und der Partner reagierte, je nachdem was situativ notwendig war. Im nächsten Schritt erweiterten Julia und Philipp den Drill in dem mit dem zweiten Arm direkt ein Ellbogen, von unten oder oben, gegen den Oberarm gerichtet wurde bevor weitergeführt wurde. Im Ju-Jutsu ist dies als kombinierte Abwehrtechnik bekannt.

SHJJV Fotos LaTeLe Neustadt Ju Jutsu Arnis TuS Lübeck 1   SHJJV Fotos LaTeLe Neustadt Ju Jutsu Arnis TuS Lübeck 2

In der Regel ist die Situation auf der Straße so, dass nach dem ersten Schlag gleich der nächste folgt, daher ist die Regel Nr. 1 in jedem Stil die Bewegungslehre – das absolute A und O! „Wenn ich schlecht stehe, wenn ich mich schlecht bewege, kann ich alle Hand-, Fuß- und sonstige Techniken vergessen.“ Im Philippinischen typisch ist die Dreiecksschrittarbeit– übertragen ins Ju-Jutsu sind das verschiedene Ausfallschritte. Verdeutlicht und erklärt haben Julia und Philipp dies mit einem Dreieck aus Stöckern. Den Teilnehmern die Grundprinzipien des Philippinischen Boxens näher zu bringen, war das gesetzte Ziel von Julia und Philipp: Hier gibt es fünf Konzepte, die sie den Teilnehmern mit an die Hand geben wollten anhand einer Kombination, die erarbeitet wurde. Das erste Prinzip heißt „Zerstöre die angreifende Extremität“. – Arnis Prinzip Nr. 1: „Alles was nach vorn kommt, wird abgeschlagen. Ihr sollt heute nur das Prinzip mitnehmen, wie ich das kaputt mache, spielt am Ende keine Rolle“, sagte Philipp. Als nächste Variante stellten sie das im Arnis bekannte Gunting vor, im Ju-Jutsu zählt dies zu den kombinierten Abwehrtechniken. Dabei wird eine scherende Bewegung mit den Händen durchgeführt und der Oberarm des Angreifers attackiert. Hier können verschiedene Möglichkeiten genutzt werden: u.a. Daumenknöchel, Fingerknöchel oder im Training mit einem Schlag mit der flachen Hand. Trefferfläche ist dabei entweder der Muskel oder das Nervengeflecht zwischen Bizeps und Knochen. Wichtig ist ebenfalls die Bewegungslehre: Es muss ausgewichen werden. Die Kombination wurde dann weiter aufgebaut nach dem Prinzip „Zerstöre die angreifende Extremität“.

Das zweite Prinzip ist die Austauschbarkeit der Waffen. Es spielt keine Rolle, welche Technik an sich genutzt wird. So kann in der gleichen Bewegung beispielsweise Ellenbogen, Fingerknöchel, Handkante, Daumenknochen oder Hammerfaust genutzt werden. Das dritte Prinzip ist das Winkeln und Wechseln: „Ihr seid ständig in einem Winkel zu eurem Angreifer – wir stehen selten frontal - und wechseln stets Seite und Auslage“. Das ist das Besondere im Philippinischen Boxen im Vergleich zum Klassischen Boxen – beide Seiten werden sehr viel trainiert. Das vierte Prinzip ist die Körpermanipulation. Und das letzte Prinzip heißt „second hand awareness“ – das Bewusstsein der zweiten Hand. Dies ist im Philippinischen noch präsenter als beim klassischen Boxen, da im Philippinischen in der zweiten Hand im Zweifelsfall ein Messer ist. Beide Prinzipien hatten Philipp und Julia bereits in die aufgebaute Kombination eingebaut, nur noch nicht explizit benannt. Anhand einer Beispielkombination haben die beiden sehr viele Möglichkeiten demonstriert, wie aus dem Basisdrill Dreier-Kontakt gearbeitet werden kann mit dem Hintergrund der fünf Prinzipien des Philippinischen Boxens.

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Im zweiten Teil des Lehrgangs arbeiteten die Teilnehmer Stock gegen Stock. Hier wurde ebenfalls mit dem Dreier-Kontakt gestartet. Dabei ist es wichtig die Waffe zu sichern, das heißt in dem Fall, wird nicht wie beim Waffenlosen hinter dem Ellbogen gesichert, sondern die Hand inklusive Stock. Es ist wichtig das Prinzip hinter allen Techniken zu verstehen, nicht einfach stumpf einen Bewegungsablauf lernen und diesen auf alles anwenden. Für die Sicherung beim Weiterführen des angreifenden Arms muss auch noch das Sichern mit dem eigenen Stock erfolgen (Kreuzen), da ansonsten der Angreifer freie Bahne zum Gesicht hat mit seinem Stock. Ergänzt hatten Julia und Philipp die Kombination mit verschiedenen Festlegetechniken aus dem Arnis, inklusive Würgetechniken. Und auch die Prinzipien aus den waffenlosen Angriffen wurden hier übertragen, z.B. Nutzen des Butts für Schlagtechniken.

Im letzten Teil agierten die Teilnehmer dann Messer gegen Messer. Bei der Abwehr im Dreier-Kontakt ändert sich auch wieder die Sicherung: Das Messer muss frühzeitig von oben und unten gesichert werden, dadurch ergibt sich insgesamt ein etwas anderer Fluss als beim Waffenlosen. Im Waffenlosen ist eine relativ große „Ausholbewegung“ drin, um dem Schlag mehr Kraft zu verleihen. Beim Messer ist die Intension eine andere, der Angreifer braucht nicht mehr auszuholen – das Messer ist auch gefährlich, wenn es nur am Hals angesetzt und nach hinten gezogen wird. Das heißt die Bewegung wird jetzt viel kleiner. In die Kombination bauten die beiden Referenten verschiedene Entwaffnungen ein in eine Verkettung, im Ju-Jutsu als Weiterführung bekannt, im Arnis als Konter-Gegenkonter. Bei Entwaffnungen sollte zwischen den Anwendungssinnen Selbstverteidigung und Kriegskunst unterschieden werden. In der Selbstverteidigung im Arnis wird mit biomechanischem Schneiden gearbeitet: Dem Angreifer wird ein geringstmöglicher Schaden zugeführt beispielweise durch Durchschneiden von Sehnen, um sich selbst in Sicherheit zu bringen. In der Kriegskunst geht es dagegen um das Töten, um sich gegebenenfalls den anderen Angreifern zuzuwenden.

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Abschließend sagte Philipp „Ich hoffe, dass jeder aus den Prinzipien der Abwehrfolge im Dreier-Kontakt neue Dinge verstanden hat: Wo kommt das her? Warum machen wir das? Was sind die Kernelemente? Und dass das Verständnis umgelernt wird von einer auswendiggelernter Bewegungsfolge mit drei Berührungspunkten hinzu den Inhalten hinter Aufnehmen, Weiterleiten und Sichern. Und dieses Wissen dann zu übertragen auf Angriffe mit Waffen“. Das nicht jeder auf so einem Lehrgang alle Varianten mitnimmt, behält und weitertrainiert, ist vollkommen klar. Es geht um Bewegungserfahrung und Dinge zu verstehen, darüber nachzudenken. Das ist das, was einen auf der heimische Matte besser macht.

 

Sportassistentenausbildung

 

 

 

An 2 Wochenenden richtete der TuS Lübeck mit seiner Ju-Jutsu Abtl. die Sportassistentenausbildung aus. Zusätzlich zur Ausrichtung nahmen 5 Sportler der Ju-Jutsu Abtl. des TuS an der Ausbildung teil und schafften den Einstieg in das Lehren von Ju-Jutsu. Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung und herzlich Willkommen den 5 neugebackenen Sportassistenten.

 

Bericht SHJJV:

Sportassistentenausbildung / Grundmodul für Trainer C

An jeweils einem Wochenende im März und April startete die Ausbildungsreihe zum LSB/DOSB-anerkannten Trainer C. Nach erfolgreicher Teilnahme an diesen ersten beiden Modulen erhielten die Teilnehmer die Lizenz zum/zur Sportassistent/in Ju-Jutsu / Jiu-Jitsu / Brazilian Jiu-Jitsu des SHJJV.

2018 04 Sportassisten TuS Lübeck JuJutsu

Geleitet wurde die Ausbildung von der Lehrreferentin Karina "Rinke" Schmidt, die sich zur Verstärkung noch Philipp Wolf und Mirja Straßburger als Referenten holte. Als Staatsanwältin unterrichtete Mirja zu den Themen "Notwehr und Nothilfe" und konnte aus vielen Erfahrungen zur Rechtsprechung berichten. Mit Hilfe von Rollenspielen wurden die Teilnehmer in verschiedene Nothilfesituationen versetzt und konnte das Gelernte gleich anwenden. Zudem räumte Mirja mit einer Reihe von „Kampfsport-Rechtsmythen“ auf.

Philipp Wolf übernahm, als Sportmediziner und Ausbilder im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention, Themen wie Anatomie, Physiologie, Trainingslehre, Konditions- und Koordinationstraining sowie sportmedizinische Besonderheiten im Training von Kindern und Jugendlichen. In den Praxiseinheiten wurde immer wieder Bezug genommen auf die Theorie, so dass die Teilnehmer z.B. bei dem Thema Atemi-Techniken selbst erleben konnten, wie sie die angeeigneten Kenntnisse über Anatomie und Biomechanik zur Verbesserung der eigenen Techniken anwenden konnten.

Weitere Theorieeinheiten wie Methodik, Didaktik, Organisationsformen oder rechtliche Aspekte für Trainer unterrichtete Lehrreferentin Rinke. Als ihr Spezialgebiet begeisterte sie die Teilnehmer zu „Spiele, Rangeln und Raufen für Kinder und Erwachsene“ und gab ihnen viele neue Anregungen für das Training mit auf den Weg. Zusammen mit Philipp gestaltete Rinke weitere praktische Einheiten wie Fallschule und Wurftechniken. Offene Fragen zu Techniken oder Trainingsmethoden, inklusive Beispielen, wurden souverän beantwortet und ausprobiert. Des Weiteren gaben sie vielfältige Hilfestellungen und Optimierungsvorschläge während der Lehrproben der Teilnehmer.

2018 04 2 Sportassisten TuS Lübeck JuJutsu

Herzlichen Glückwunsch an die nun lizensierten Sportassistenten Ju-Jutsu / Jiu-Jitsu / Brazilian Jiu-Jitsu! Im September wird die Ausbildungsreihe fortgesetzt, die natürlich auch zur Lizenzverlängerung genutzt werden kann.

Text u. Bilder von SHJJV

 

Prüfungsvorbereitungslehrgang - 21.4.2018

 

 

 

Die Ju-Jutsu Abteilung des TuS Lübeck hat für die Ausrichtung des Lehrgangs und auch das leibliche Wohl der Trainierenden gesorgt.  Auch nahmen 15 Mitglieder des TuS Lübeck die Gelegenheit wahr, um über ihre Gürtelfarbe hinaus, nach oben zuschauen. Der Lehrgang ist für Graduierung ab Grün aufwärts gedacht und so konnte mancher Gelb oder Orange Gurt feststellen, das viele Sachen schon bekannt und auf der Matte schon geübt wurden sind.

SHJJV Bericht:

Prüfungsvorbereitungslehrgang I 2018

Am Samstag, den 21. April, referierte Peter Schillinsky, 5. Dan Ju-Jutsu, beim Prüfungsvorbereitungslehrgang in Lübeck. Bei schönstem Wetter trafen sich rund 40 Teilnehmer, um zu Schwerpunkten aus dem Prüfungsprogramm 2. Kyu bis 5. Dan an sich zu arbeiten. Im Auftrag von Prüfungsreferent Jens Dykow hatte Peter verschiedene Punkte vorbereitet, die bei den letzten Prüfungen besonders aufgefallen sind.
So begann Peter zum Aufwärmen mit den freien Bewegungsformen im Stand. Dabei sollte der Partner erstmal langsam und überdeutlich angreifen, später wurde die Geschwindigkeit der Angriffe gesteigert. Um die Beinarbeit in den Vordergrund zu stellen, wurde der Gürtel als Hilfsmittel genutzt: die Oberarme werden am Körper fixiert und der Agierende ist „gezwungen“ durch Bewegungen der Beine auszuweichen.
Im Bereich der Bodentechniken sollten die Teilnehmer mit der Befreiung aus einer Haltetechnik arbeiten, um dann selbst in eine Haltetechnik zu gelangen. Für das Prüfungsfach zum 1. Kyu: Übergang von Haltetechnik zu Haltetechnik in Verbindung mit Hebel- oder Würgetechniken, wurde darauf hingewiesen, dass beim Wechsel der Positionen der Partner die ganze Zeit unter Kontrolle gehalten wird. Für die Prüfungsaufgabe zum 1. Dan wurde geübt, die Bewegung der Befreiungsaktion des Partners auszunutzen, um Uke erneut in eine Haltetechnik zu nehmen.
Thematisiert wurden auch wieder der freie Fall als Falltechnik zum 1. Kyu: wichtig ist, dass frei gefallen wird, die Rotation gerade nach vorn erfolgt und die Endposition beim Landen, die des Sturzes seitwärts ist. Höhe und Weite sind in der Prüfung nicht entscheidend, sieht aber in der Prüfung schön aus und die Prüfer freuen sich.
Für den 3er Kontakt hat sich das Ju-Jutsu, wie bei vielen anderen Techniken auch, einer anderen Kampsportart bedient. Gearbeitet wird hier in der Nahdistanz, dementsprechend wird auch keine „große Ausholbewegung“ des Arms ausgeführt. Neben der Ohrfeige wurden ebenfalls die Abwehr im 3er Kontakt gegen Fauststöße und Ellenbogenschläge geübt. Für das Prüfungsfach zum 1. Kyu bzw. 1. Dan ist der Übergang zu Hebeln gefordert. Elementar ist dabei, dass Uke aus dem Gleichgewicht gebracht wird, beispielsweise durch Zug, oder gestört wird, um eine Reaktion zu provozieren.
Peter betonte nochmal, dass die SV-mäßige Messerabwehr eine ganz andere Welt ist als die Abwehr in der Prüfung. Zur Unterstützung bat er Herbert Bünning den Lehrgangsteil für die Angriffswinkel 1-5 in Schnittposition prüfungsrelevant zu unterrichten. Hier demonstrierte Herbert verschiedene Möglichkeiten bei den Angriffswinkeln.

2018 5 Prüfungsvorbreitungslehrgang JuJutsu TuS Lübeck
Für den letzten Teil des Lehrgangs teilte Peter die Gruppe auf. Im Bereich bis zum 1. Kyu wurde mit dem Stock weitergearbeitet, wobei es vorrangig um die Verteidigung mit dem Stock gegen Kontakt- und Atemiangriffe ging. In der anderen Gruppe thematisierte Peter verschiedene Übergänge vom Stand zum Boden sowie Weiterführung im Bereich Würfe und Hebel.

Text u. Bilder von SHJJV

 

 

 

7 Stunden BJJ mit Mario und Philipp

 

 

Am 24.03. fand das jährliche BJJ-Seminar in Neustadt statt. Die ersten 3 Stunden unterrichtete Philipp Wolff alles rund um Handhebel und gab uns einen Überblick über die Anwendungsmöglichkeiten im Stand und am Boden.

2018 BJJ Neustadt HL TuS JuJutsu

Die 2. Hälfte übernahm dann Mario Stapel und fing mit Distanzüberbrückung und Takedowns an, sowie der Varianten. Dann ging es weiter mit Positionierung und Position halten. Aus dieser Mount Position wurde dann auf die jeweilige Reaktion des Partners verschiedene Techniken eingebaut. Das ging dann über : was wenn der Armbar verteidigt wird. Das letzte Thema war dann die 4 Savehouse in der Guardposition.

 

Fortbildung für Trainer in Lübeck im LJC 17.02.2018

 

 

Das Thema der Fortbildung war "Hebeltechniken - beyound Techniquw"

Theorie und Praxis von Hebeltechniken in Kampfsport, Kampfkunst und zur Selbstverteidigung
Theorie: Grundprinzipien, Physik, Anatomie, Physiologie, Biomechanik, Neurologie, Medizin
Praxis: Techniken, Anwendungen, Trainingsformen, Trainingsmethoden sowie Gegen- & Weiterführungstechniken / -prinzipien im Stand und am Boden, mit und ohne Waffen

Referent: Philipp Wolf, 5. Dan Ju-Jutsu, 5. Dan Modern Arnis, 2. Dan Judo, Black Belt Gracie / Brazilian Jiu-Jitsu

Der Referent spannte einen kompleten Bogen und brachte den Blick auf Hebeltechniken und deren Funktion auf eine neue Ebene, so das es leichter wird eine Hebeltechnik anzuwenden, zu erklären und auch zu verstehen.

2018 LJC Trainer Hebel TuS JuJutsu

Wir vom TuS waren mit 5 Ju-Jutsu-Ka dabei und haben jede Menge Informationen mitgenommen.

 

Fortbildung Kursleiter *Fit für die Fete*

 

 

Die Projekt kommt aus Niedersachsen und schließt die Lücke zwischen dem Kursleiter *Nicht mit Mir* für die Kinder und dem Kursleiter für Frauen Selbstverteidigung. Das Programm richtet sich an Jugendliche ab 16J. und kann an 2 Tagen in der Schule zum Beispiel ausgerichtet werden. Die Ausbildung fand bei uns, am 03.02.2018,  in der kleinen TuS Halle statt. Unterrichtet haben es die Referenten aus Niedersachen. Dort läuft dieser Kurs sehr erfolgreich.

Prüfungungsvorbereitungslehrgang Kiel

 

 

Prüfungsvorbereitungslehrgang II

Am Samstag, den 28. Oktober 2017, hat Akatuki Kiel wieder zum Prüfungsvorbereitungslehrgang mit Peter Schillinsky, 5. Dan Ju-Jutsu, eingeladen. Dabei beinhaltete der Lehrgang viele Themen aus dem Prüfungsprogramm Ju-Jutsu 2. Kyu bis 5. Dan, die aus Sicht des Prüfungsreferenten Jens Dykow nochmal explizit angesprochen werden sollten.
Thematisch begann Peter mit der Aufgabe der freien Bewegungsformen im Stand. Auf Prüfungen werden oft nur minimale Beinbewegungen demonstriert und hauptsächlich mit den Armen/Händen gearbeitet. Die Aufgabe beinhaltet aber, dass sich die Beine bewegen, nicht unbedingt die Arme. Der Prüfling soll mit den erlernten Bewegungsformen aus Angriffen herausgehen UND dabei den Angreifer/Partner im Blick behalten, nicht ihm den Rücken zukehren. Als erste Übungsform sollte auf dem Lehrgang ein Partner immer mit geraden Angriffen angreifen und der agierende mit Schrittdrehungen ausweichen. Später wurde die Aufgabe ergänzt durch die Arbeit mit Pratzen. Dabei wird ein Augenmerk auf die korrekte Distanz bei der Ausführung der Atemis gelegt. Dann wurden gleich zwei Angreifer ins Spiel gemacht, wichtig ist, nicht nur im Rahmen der Prüfungen, immer beide im Blick zu behalten. Es nützt nichts zwanzig hervorragende Technikhandlungen an einem Angreifer zu demonstrieren, wenn ein weiterer im eigenen Rücken ist und entsprechend agieren kann.

Auch das Thema Partnerverhalten wurde besprochen, denn ein Prüfling kann nur mit dem arbeiten, was der Partner als Reaktion auf eine Aktion liefert. Das soll heißen, dass beispielsweise auf einen, angedeuteten, Schlag zum Magen, die natürliche Reaktion wäre, sich vor Schmerzen zusammen zu krümmen und nicht gerade stehen zu bleiben. So macht das Verhalten des Partner 60% einer top Prüfung aus, meint Peter. In der Prüfung, wie auch im Training, ist darauf Verletzungsfreiheit zu achten durch kontrollierte Techniken. Des Weiteren besprach Peter den Bereich Nothilfe und das dieser sehr gut in die Prüfung eingebaut werden kann. Dabei kann der Prüfling sich eine Situation schaffen und eine Prüfungsaufgabe elegant lösen, um beispielsweise einen Halbkreisfußtritt vorwärts in einer optimalen Position und sauberen Technik zu zeigen. In Gruppen erarbeiteten sich die Teilnehmer so verschiedene Situationen, zu Recht geschnitten auf ihre Prüfungsaufgaben, wie Nervendrucktechniken oder Würfe. So kann es sich der Prüfling an einigen Stellen in seinem Programm einfacher gestalten, etwas Abwechslung reinbringen und, falls nötig, sich eine kleine Verschnaufpause verschaffen.SHJJV Prüfungsvorbereitungslehrgang Ju Jutsu 2 2017

Im nächsten Teil des Lehrgangs wurden aus dem Bereich Atemi die Beintechniken behandelt. Wichtig dafür ist eine gewisse Distanz. Daher sollten sinnvolle Angriffe gewählt werden, die einem die Möglichkeit bieten seine Distanz zu verlängern. Im Allgemeinen sollte sich für Prüfungen sinnvolle Kombinationen erarbeitet werden und keine Show gezeigt werden. Dies kann für das Training im Verein unter Vielfältigkeit geübt werden. Während Peter weiter mit den Teilnehmern am Fußstoß seitwärts und Halbkreisfußstitt vorwärts arbeitete, konnten Höhergraduierte unter Anleitung von John Darboven an ihrem Fersendrehschlag bzw. Halbkreisfußtritt rückwärts feilen. Im Bereich Wurf wurden die von Prüflingen „beliebten“ Techniken Harai-goshi (Hüftfegen) und Uchi-mata (Schenkelwurf) behandelt– erstmal in Übungsform/ohne Angriff. Für die Prüfung, gab Peter den Hinweis, sollte sich ein Angriff vorgenommen, um in einen optimalen Eingang für den Wurf zu gelangen z.B. Würgen von der Seite. Bei fliegenden Angriffen und je nachdem welchen Partner jemand bekommt, ist die Situation schwierig und der Wurf kann misslingen. „Positioniert euren Partner sowie ihr es braucht“ rät Peter. In der letzten halben Stunde wurde dann nochmal auf Fragen der Teilnehmer eingegangen und konnte übt werden.

Text/Fotos: Anja Sell, Pressereferentin SHJJV

 

Keysi Trainfight Kiel-Hamburg

 

2. Trainfight - kompromisslose SV auf engstem Raum

Am 26.11.2017 fand wieder ein Lehrgang der etwas anderen Art in Kiel statt. Gerrit Lukowski aus Neumünster hatte es wieder geschafft Holger Neumann (Keysi Master Instructor) und sein Team für den 2. Trainfight zu gewinnen.

Keysi Ju Jutsu Trainfigth 1 2

Abseits vom gewohnten Ju-Jutsu-Training auf der Matte trafen sich dazu rund 120 norddeutsche Kampfsportler aus unterschiedlichen Stilrichtungen auf dem Kieler Hauptbahnhof, um diesmal in einem gemieteten fahrenden ruckelnden Doppelstockwaggon der Deutschen Bahn von Kiel nach Hamburg und zurück auf engstem Raum, also unter Stressbedingungen, zu trainieren.

Holger in Aktion Keysi Trainfight 2 201271    Holger in Aktion Keysi Trainfight 2 201279

Holger in Aktion Keysi Trainfight 2 2012710     Holger in Aktion Keysi Trainfight 2 2012711

   
Nachdem sich der Zug in Bewegung gesetzt hatte, zeigten Holger und sein Team in Rollensituationen den variablen Einsatz von Blocktechniken zum Schutz vor Angriffen mit anschließender Manipulation des Angreifers (gewünschte Reaktion auf bestimmte Aktionen des Verteidigenden) und dem danach folgendem „Direct Damage“.

Holger in Aktion Keysi Trainfight 2 2012713      Holger in Aktion Keysi Trainfight 2 2012714

Um eine kontinuierliche Automation der Bewegungs- und damit Verteidigungsmuster zu erreichen, wurde der vorgegebenen Drill immer und immer wieder übt, wurden die Techniken zu einer Folge aufgebaut, oder die Positionen innerhalb der Gruppe und sogar zwischen den einzelnen Gruppen gewechselt.

Holger in Aktion Keysi Trainfight 2 2012712     Holger in Aktion Keysi Trainfight 2 2012715

Der Stress konnte von Holger Neumann sogar noch durch einen zweiten bzw. dritten Angreifer erhöht werden. Dies wurde mitunter sehr laut und mit viel Spaß durchgeführt.

Keysi Ju Jutsu Trainfigth 1 1     Keysi Ju Jutsu Trainfigth 1 3

Am Ende des sehr gut organisierten Lehrgangs waren sich die Teilnehmer einig, dass es sehr lehrreich war, sich in normaler Straßenkleidung gegen aufdringliche Mitmenschen mit effektiven Techniken zur Wehr zu setzen und sie auf eine Wiederholung im nächsten Jahr hoffen – aber diesmal im Zug von Hamburg nach München.

Keysi Ju Jutsu Trainfigth 1 4

Text: Oliver Giercke
Fotos: Simone Töpfer und Sportkameraden

 

Vereinsprüfung

 

 

Ein großer Prüfungstag stand an. Insgesamt 32 Ju-Jutsu Ka des TuS Lübeck stellten sich den Prüfern Norman Drousch aus Mölln und Torsten Neubauer vom TuS. Während Norman alles ab der 2. Trainingsgruppe prüfte, übernahm Torsten die Prüfung der Kleinen.

Prüfung Ju jutsu Lübeck 2017 1  Prüfung Ju jutsu Lübeck 2017 2

Bei den Kleinen und auch den Großen war die Aufregung deutlich zu spüren. Die Prüflinge waren gut vorbereitet und zeigten das Gelernte den beiden Prüfern. Der Kleinste wurde auf den gelben Aufnäher geprüft und die höchste Prüfung machte Lorenz auf Grüngurt. Dazwischen war alles vertreten an Prüfungen. Norman gefielen die guten Kombinationen, auch die guten Boxtechniken hob er hervor. Die Prüfung verlief reibungslos unter ständigem Kaffee nachschenken. Somit konnten zum Schluss alle Ju-Jutsu-Ka ihre Urkunden und neuen Gürtel mit Stolz auf die gezeigte Leistung zeigen.

Prüfung Ju jutsu Lübeck 2017 3  Prüfung Ju jutsu Lübeck 2017 4